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| AleXX und Gerald | ||
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Oje
AleXX 29 Dez 2008 - 20:47 AleXX Hihi Oje
In den letzten Wochen ist mir ja viel Mist passiert, weil ich einfach nur erledigt bin und mich absolut nicht mehr konzentrieren kann - aber was ich mir heute, nein, eigentlich gestern Abend geleistet habe, das schlägt dem Fass den Boden aus! Heute morgen tapert der Mini hinter mir her ins Bad und wie ich auf der Toilette sitze und es so vor sich hin plätschert, guckt er plötzlich ganz verwundert an sich runter und ruft: "Ojeoje!" Ich seh nur noch,wie sich der hellblaue Schlafanzug im unteren Bereich deutlich gelb verfärbt und frag mich völlig perplex, wie undicht denn eigentlich so eine Windel sein kann. Als ich die Bescherung dann vom Kind entferne, entdecke ich den wahren Grund des Unfalls: Er hatte schlichtweg keine Windel an!!! Unfassbar, das ist mir ja noch nie passiert! Und das Unglaubliche daran: Er hat die ganze Nacht kein bisschen gepieselt - welch Glück! Ich fass es nicht.
AleXX 14 Dez 2008 - 13:04 AleXX Oje
Es langt jetzt langsam. Wann ist Weihnachten?
AleXX 5 Dez 2008 - 23:01 AleXX Oje Gerald Nils Jonathan
Eigentlich hatte ich bis dato nicht die Erlaubnis, darüber zu bloggen, aber nun tu’ ich es angesichts der heutigen Ereignisse doch. Mein Mann liegt nämlich seit vorgestern im Krankenhaus - nein, keine Angst, nichts "Schlimmes", sondern eine Knieverletzung, die wieder instandgesetzt werden musste. In den letzten Tagen lief also folglich einiges anders als gewöhnlich, ich war viel unterwegs, habe ihn zur OP hingefahren, besucht und so weiter. Und wie es so ist, wenn schon so ein Ausnahmezustand herrscht, dann läuft plötzlich alles irgendwie aus dem Ruder. Gestern ging es schon damit los, dass ich, während ich mit meinem kleinen Sohn auf dem Arm schäkernd ins Wohnzimmer lief, mitsamt Kind im hohen Bogen über unser Holzschaukelpferd stürzte. Ich habe geistesgegenwärtig natürlich vorallem blitzschnell das Kind hochgerissen, damit ich weder drauffalle, noch es sich irgendwo anhaut. Er hat sich auch nur furchtbar erschrocken und sonst wurde ihm kein Haar gekrümmt. Bei mir sieht es da schon etwas anders aus… zum Glück ist nichts Schlimmes passiert - ich hab mich schon vor meinem geistigen Auge im Krankenhaus im Bett neben meinem Mann liegen sehen - aber ich hab nen Haufen Prellungen und blaue Flecken und irgendwie tut mir alles weh. Kein Wunder… ich möchte gar nicht wissen, inwiefern genau sich z.B. die hölzernen Haltegriffe des Pferdchens in meinen Körper gebohrt haben… Aber das ist alles nichts gegen den heutigen Tag. Ich bin heute morgen guter Dinge mit Jonathan ins Auto gestiegen, um unseren Papa wieder im Krankenhaus zu besuchen. Wir legten die Hälfte der Wegstrecke (ca. 20 Min. Autofahrt) ohne besondere Vorkommnisse zurück. Dann jammerte Jonathan nach einer weiteren Schnitte Käsebrot (Frühstück fand im Wagen statt), ich war davon nur für einen Sekundenbruchteil abgelenkt und - Zack! - sah ich mich mit einer orangefarbenen "Wand" kurz vor meinem Wagen konfrontiert - der Baustellenlaster vor mir hatte inzwischen abgebremst. Ich trat in die Eisen, aber es war definitiv zu spät, es krachte gewaltig und mein wunderbarer Kangoo ging in die ewigen Jagdgründe ein. Zum Glück ist uns beiden nichts passiert - Jonathan hat nur einen Riesenschreck bekommen - aber der Wagen sieht wirklich traurig aus. Die folgenden zwei Stunden waren für den kleinen Knopf sehr spannend (zwei Feuerwehrautos mit Blaulicht und Martinshorn, ein Polizeiauto, ein Abschleppwagen von den "gelben Engeln") und für mich ziemlich anstrengend. Ich war erstaunlich gefasst, merkte dann aber, als ich endlich im Abschlepper saß und mitsamt Auto zur Werkstatt kutschiert wurde, dass mir doch ganz zittrig und schwummerig war. Dem ADAC sei Dank haben wir sofort einen Leihwagen bekommen und so konnte ich von dieser Horrorfahrt wenigstens zurück sein, bevor Nils aus der Schule nach Hause kam. Tja, dagegen mutet es schon reichlich harmlos an, dass zuguterletzt heute Abend der Kurze mal wieder partout nicht schlafen wollte, sondern bis neun Uhr abends fröhlich im Wohnzimmer rumsprang und beide Kinder eine Stunde nach dem Abendessen wieder Hunger hatten. Kurzentschlossen habe ich die bereits geputzten Zähne Zähne sein lassen und wir haben eine "Würstchen-Butterbrot-Roibuschtee-Party" gefeiert. Seit halbzehn ist nun endlich Ruhe eingekehrt und ich konnte meines Amtes walten und den netten älteren Herrn in Rot und Weiß vertreten. Ein Gutes hat das alles ja - durch das ganze Chaos in den letzten Tagen habe ich zum ersten Mal seit Jahren nicht massenhaft zu viel Süßigkeiten für die Nikolausstiefel eingekauft. So, und jetzt geh ich schlafen! Es langt!
AleXX 1 Oct 2008 - 19:20 AleXX Oje Gerald Jonathan
Ihr ahnt ja nicht, was ich mir heute nacht geleistet habe…. Klein Jonathan schläft wunderbar und ich gehe - mal wieder viel zu spät - gegen 23:30 Uhr in die Heia. Schlafe selig, bis mich Gekrähe von nebenan weckt. Ich krieche aus dem Bett, müde wie immer, und spähe im Vorbeigehen auf den im Flur neben dem Nachtlicht platzierten Wecker. Er zeigt mir an: zehn nach sechs. Juhu denke ich mir, der kleine Herr hat mal wieder brav durchgeschlafen! Fröhlich betrete ich das Kinderzimmer, knipse das schummrige Mondlicht an und begrüße meinen Knopf mit einem herzhaften "Guten Morgen!". Schühchen an, damit er keine kalten Füße bekommt und gleich auf ins Bad, weil meine Blase drückt. Im Bad empfängt mich mein Göttergatte mit den Worten: "Oh, soll ich das Licht ausmachen?" Das verwirrt mich schon ein wenig, ich drücke ihm aber einfach, begleitet von einem "Schau mal, der Papa ist auch schon wach!", kurzentschlossen den Kleinen in den Arm, damit ich mich erleichtern kann. Wie ich mir die beiden perplex blickenden Männer so ansehe, steigen bereits leichte Zweifel in mir auf. "Wie spät ist es?" frage ich unsicher. "Zwei Uhr fünfunddreißig!" antwortet mir mein Mann. Ach du Sch…e! Schnell Hände waschen und den Kleinen wieder ins Kinderzimmer schleppen. Auf dem Weg dorthin erkläre ich ihm, dass die Mama einen Fehler gemacht hat und wir jetzt doch ganz schnell noch mal schlafen müssen. Spontan entscheide ich, das Abendritual einfach noch mal durchzuziehen. Also: Kind in Decke wickeln, Abendlied summen und in der Stillecke anlegen. Jonathan trinkt begeistert, hat aber die Augen sperrangelweit offen, auch 10 Minuten später noch. Als ich ihn dann ins Bett verfrachte, ist er aber Gott sei Dank sehr lieb. Der Sog des Rituals entfaltet seine wunderbare Wirkung. Er braucht zwar eine halbe Stunde, bis er wirklich wieder schläft, aber dann hat er es bravourös geschafft, über meinen verfrühten Weckdienst hinwegzukommen. Nur ich bin glockenwach. Die ganze Aktion hat mich so viel Adrenalin ausschütten lassen, dass ich gegen halbvier immer noch Herzklopfen und Schweißhände habe. Ich krieche ins Wohnzimmer und surfe ein wenig, um wieder runter zu kommen. Gegen halbsechs schlafe ich endlich ein. Um viertel vor sieben kommt Gerald und weckt mich, weil Nils zur Schule muss. Ich fühle mich sterbenselend. Ich schwör, ich bestell mir auf der Stelle einen Digitalwecker!!! |
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